Sitzheizungen zum Nachrüsten

Wärme und Fahrkomfort an kalten Wintertagen genießen

Gerade in den Wintermonaten ist eine Sitzheizung sehr wohltuend und angenehm. Sie spendet dem Körper schneller Wärme, als die Standard-Autoheizung. Durchgefroren ins Auto steigen und in kurzer Zeit ist der Sitz mollig war. Am Gesäß, am Rücken und im Lendenwirbelbereich ist die Wärme sogar gesundheitsfördernd, entspannt und lockert die Muskeln.

Bei höheren Fahrzeugklassen, ist die Sitzheizung oftmals schon in der Standardausfertigung inbegriffen. Für ältere Fahrzeugmodelle empfiehlt sich eine beheizbare Sitzauflage zu installieren. Für defekte Sitzheizungen oder Fahrzeuge, die noch nicht so alt sind, ist ein Nachrüsten lohnenswert. Die Sitzheizung wird oft in Autos, LKWs, Motorräder, Sesselbahnen und sogar Toilettensitzen integriert.

Funktion einer Sitzheizung

Sitzheizungen beheizen Sitzoberflächen und verteilen die Wärme gleichmäßig. Dies geschieht durch eingebaute Heizdrähte mit Netz- oder Parallelverlegung. Sie werden zwischen dem Bezug und dem Schaumkern des Autositzes eingebaut. Die Sitzheizung wird elektrisch betrieben und erzeugt Wärme an den Stellen, mit der die Person in Verbindung kommt. Für die extra kalten Tage ist dies perfekt. Bei klirrender Kälte werden die Sitzheizungen am Rücken direkt nach dem Motorstart wohlig warm. Die Temperatur kann individuell über ein Handrad oder einen Kippschalter justiert werden. Die Aufwärmphase ist schnell und effektiv.

Im Bereich Sitzheizungen zum Nachrüsten gibt es verschiedene Techniken zur Verlegung der Heizleiter. Bei der Litzentechnik, werden die Leiter schlingenförmig verlegt und mit Stickfäden fixiert. Dies bringt mehr Flexibilität.

Bei der Paralleltechnik werden die Heizleiter parallel gelegt. Sie bestehen dabei aus Kohlenstofffasern, Stahl oder auch Kupfer. Zusätzlich werden 2 Kontaktleisten eingebracht, die die Heizleiter mit Strom versorgen. Vorteil dieser Variante ist die gleichmäßige Beheizung quadratischer Flächen.

Die Drucktechnik enthält Folienträger und Silberelektroden, die mit einer leitfähigen Druckfarbe bedruckt sind. Der Widerstand dieser Elektroden nimmt mit steigender Temperatur zu. Die Folienträger schmelzen bei zu hoher Temperatur und wirken wie eine Sicherung.

In der Serienfertigung bei der gehobenen Fahrklasse, wird die Sitzheizung entweder in den Schaum integriert, aufgeklebt mit doppelseitigem Klebeband, eingenäht oder verankert.

Sitzheizungen zum Nachrüsten – verschiedene Varianten

Die einfachste und kostengünstigste Methode für Sitzheizungen zum Nachrüsten bei älteren Fahrzeugmodellen ist eine beheizbare Sitzauflage. Diese wird ganz einfach mit Spannriemen über den Sitz gezogen und befestigt. Strom bezieht sie über den Zigarettenanzünder. Die Sitzauflage ist natürlich auch über das Bordstromnetz des Fahrzeugs integrierbar, benötigt hierbei jedoch technisches Knowhow und dies könnte, falls nicht vorhanden, wieder zu hohen Kosten führen. Bei Installation von mehreren Sitzheizungen empfiehlt sich ein Stromverteiler.

In Mittelklassefahrzeugen ist die Sitzheizung meist nicht inbegriffen. Man kann sie jedoch entweder beim Neukauf mitbestellen oder Sitzheizungen zum Nachrüsten verwenden. Die Montage sollte jedoch durch den erfahrenen Händler oder Werkstatt durchgeführt werden. Ein fachgerechtes Nachrüsten der Sitzheizung, kann je nach Automodell, den Wiederverkaufswert des Autos erheblich steigern.

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